Nachhaltig wohnen sparen: Tipps für ein umweltbewusstes Zuhause
Es war ein Dienstagmorgen, als ich in meinem Lieblingspyjama — ja, der mit den kleinen Kaffeetassen drauf — auf dem Sofa saß und mein drittberühmtes Frühstück zubereitete: Toast mit Avocado. Während ich da so saß, mit meinem frisch gebrühten Kaffee, starrte ich auf das Chaos der letzten Tage. Ein Stapel Bücher, der sich wackelig auf einem schmalen Beistelltisch balanciert, ein paar Socken, die in der Ecke darauf warteten, im Wäschekorb zu landen, und mein Laptop, der immer noch den Geisterbilder-bizarren Anblick einer überfüllten Desktop-Oberfläche hatte. Typisch!
Aber während ich beim Schlürfen meines Kaffees an die To-Do-Liste dachte, die ich nie anfing, kam mir eine Idee: Warum nicht über das nachhaltig wohnen sparen schreiben? Schließlich leben wir in einer Zeit, in der wir unseren Planeten lieben und gleichzeitig unser Budget im Auge behalten sollten. Also schnappte ich mir den Laptop und ließ die Gedanken fließen.

1. Energieeffiziente Geräte wählen
Denkt man an nachhaltig wohnen sparen, ist der erste Schritt der richtige Kauf. Ich spreche hier nicht von dem neuesten Smartphone oder dem Must-have-Vakuum-Roboter, sondern von den Basics: energieeffizienten Haushaltsgeräten. Letztes Jahr habe ich meine alte Waschmaschine gegen ein Neues Modell mit Energieeffizienzklasse A+++ ausgetauscht. Das Ding ist zwar nicht das hübscheste im Raum – es sieht viel mehr nach einem Kühlschrank ohne Türen aus – aber oh, wieviel ich jetzt spare! Monat für Monat zeigen sich die Einsparungen im Stromverbrauch. In der ersten Bewegung zu diesem neuen Haushalt hatte ich eher das Gefühl, Mutter Erde umarmt zu haben, während ich mein Geldbeutel mit einem fröhlichen „Danke“ belohnte.
2. Minimalismus als Lebensstil
Wenn du ähnlich wie ich ein kleiner Messie-Typ bist (ich nenne es „kreatives Chaos“), könnte es Zeit werden, mal auszumisten. Minimalismus ist nicht nur ein Trend, sondern eine Lebenseinstellung, die uns hilft, nachhaltig zu wohnen und zu sparen. Mehr Platz bedeutet weniger Möbel und damit auch weniger Verbrauch. Die Idee, weniger zu besitzen, hat mit mir Klick gemacht, als ich meine überfüllte Kommode öffnete und gefühlte fünf Jahre nicht getragene T-Shirts sah.
Für den Anfang: Nimm dir einen Nachmittag Zeit und überlege, was du wirklich brauchst. Jedes Teil, das du loswirst, kann nicht nur dein Zuhause aufräumen, sondern auch den Komfort steigern, den du täglich empfindest. Am Ende bekommst du nicht nur Platz, sondern auch ein sehr günstiges Gefühl der Freiheit.

3. Zweite Hand hat den besten Style
Klar, du könntest in das nächstgelegene Einrichtungshaus rennen und Purple Velvet Sofas kaufen — aber wusstest du, dass der Second-Hand-Markt ein wahres Eldorado für besondere Möbelstücke ist? Bei einem Besuch im örtlichen Flohmarkt fand ich letztens ein wunderschönes Metallregal, das so viel Charakter hat wie ein alter Hippie. Es haben ein paar Macken, aber genau das macht es besonders!
Natürlich sind die Preise unschlagbar und das Geld, das du beim Kauf von gebrauchtem Mobiliar sparst, kannst du in andere nachhaltige Projekte investieren. Plus, du tust etwas Gutes für die Umwelt, indem du vermeidest, dass diese Dinge auf die Mülldeponie wandern.
4. Pflanzen, Pflanzen, Pflanzen
Kommen wir zu einem der schönsten Aspekte des nachhaltigen Wohnens: Pflanzen! Abgesehen davon, dass sie jeden Raum gleich viel lebendiger machen, helfen sie auch, die Luftqualität zu verbessern. Ich habe damals eine kleine Grünpflanze gekauft, und inzwischen sieht meine Wohnung aus, als hätte ich ins Dschungelbuch eingezogen.
Pflanzen sind ein großartiger Weg, um Deine Wohnung in eine Wohlfühloase zu verwandeln und das Beste: Einige von ihnen sind wenig Pflegeaufwand und könnten sogar ohne deinen grünen Daumen überleben (ich spreche von der berühmten Sansevieria, die in der Ecke regiert und nach mir schreit, „Worte zählen nicht!“).

5. Nachhaltige Materialien verwenden
Wenn es um die Einrichtung geht, sind Materialien das A und O. Du bist nicht sicher, was „nachhaltig“ wirklich bedeutet? Lass es mich kurz herunterbrechen! Es geht darum, dass die Rohstoffe aus verantwortungsvollen Quellen stammen. Denk an Bambus: Es wächst schneller als ein Blitz und benötigt viel weniger Wasser als Holz. Ich habe ein paar bamboo Beistelltische, die einfach toll aussehen und meinen Raum auf ganz natürliche Weise aufwerten.
Nimm beim Kauf darauf Rücksicht, wie die Möbel hergestellt wurden. Sieh dir lokale Möbelhersteller an oder Shops wie IKEA, die mittlerweile nachhaltige Linien anbieten.
6. Energiesparen im Alltag
Der nächste Schritt ist natürlich, die Tricks des Alltags zu nutzen. Ich rede von kleinen Sachen: Licht ausschalten, wenn du einen Raum verlässt, oder besser noch, auf LED-Lampen umzusteigen. Vor kurzem habe ich mir eine Umstellung auf LED-Lichtleisten vorgenommen – jetzt strahlen sie den Raum in so einem warmen Glanz, dass ich fast das Gefühl habe, in einem schummerigen Café an der Ecke zu sitzen (die Art, wo sie den besten Cappuccino servieren, der je gemacht wurde).
Ich habe auch begonnen, die Wohnung während des Tages nur mit Sonnenlicht zu beleuchten. Es hat nicht nur einen positiven Umweltfaktor, sondern meine Stimmung wird sofort besser! Und ja, dabei schwingt eine leichte Maßnahme gegen das Aufrauen von Küchenschränken mit.

Fazit
Jeder kleine Greta Thunberg-Moment zählt, wenn wir über nachhaltig wohnen sparen sprechen. Es sind die kleinen Schritte, die einen großen Unterschied machen. Während ich hier in meinem Pyjama sitze und an meine letzten Einkäufe denke, bin ich froh, dass ich meinen Wohnraum nach und nach aufgewertet habe, ohne mein Budget übermäßig zu belasten.
Wenn du auch nur einen winzigen Teil dieses Artikels umsetzt, schaffst du nicht nur ein gemütlicheres Zuhause, sondern tust gleichzeitig etwas für unseren schönen Planeten. Also, schnapp dir deinen eigenen Kaffee und mach dir nicht zu viele Gedanken über das Aufräumen — es wird immer Morgen geben. Aber fang einfach an, und du wirst überrascht sein, was alles machbar ist.
Cheers!